Rezension: „Pergamentum“ von Heike Koschyk

1188: Die gebildetete junge Adelige Elysa von Bergheim, die bei ihrer Großmutter in Mainz lebt, soll auf die heimische Burg zurückkehren. Dort soll sie als Statthalterin die Verwaltung übernehmen, weil ihr Bruder dem Aufruf zur Teilnahme am Kreuzzug folgen möchte. Begleitet wird sie vom Kanonikus Clemens von Hagen. Die Reise führt die beiden in die…

Rebecca Abe: Im Labyrinth der Fugger

Die dreizehnjährige Anna Fugger verlebt im Kreise ihrer großen Familie eine recht glückliche Kindheit im Augsburg des 16. Jahrhunderts. Sie erhält zusammen mit ihren Brüdern Unterricht, darf Bücher aus der großen Bibliothek ihres Vaters lesen, wird von diesem in seine wissenschaftlichen Versuche eingebunden, spielt mit ihren 11 Geschwistern (oder beaufsichtigt sie). Sie nimmt an großen…

Lea Korte: Die Maurin

1478: Der südliche Teil der iberische Halbinsel befindet sich unter der Herrschaft der Mauren. Abgesehen von kleineren Grenzscharmützeln herrscht Frieden zwischen Mauren und Spaniern. Da verweigert Emir Hassan die fälligen Tributzahlungen und schickt die spanischen Gesandten mit leeren Händen fort. Endlich haben die Spanier einen Grund, die Friedensverträge zu brechen. Sie greifen die Mauren an, damit der sehnlichste Wunsch der katholischen Könige in Erfüllung geht: Das ganze Land soll christlich werden. Aber nicht nur der Feind von außen macht den Mauren zu schaffen, auch innerhalb des Emirates kommt es zu Führungs- und Nachfolgekämpfen.

Diese historischen Daten bilden den Rahmen für die Erlebnisse von Zahra, einem maurischen Mädchen mit kastilischer Mutter, das in Granada in engem Kontakt zum Hof aufgewachsen ist. Zahra ist nicht wie die anderen Mädchen ihrer Zeit, die brav im Haus bleiben, ihren Eltern gehorchen und schließlich den Mann heiraten, den ihr Vater für sie …
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