Sabine Eichhorst: Die Liebe meines Vaters

Der angehende Lehrer Loris Schorb reist 1930 nach Budapest, weil ihn die Sprache in einem Radiobeitrag verzaubert hat. Und tatsächlich verzaubert ihn auch die Stadt. In dem jungen Journalisten Béla findet er einen Freund, später verliebt er sich in Éva. Sooft er kann, reist er nach Budapest, doch am Ende weist Éva ihn ab. Jahre…

Andrea Levy: Eine englische Art von Glück

Kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges geht Hortenses Traum in Erfüllung: Die Jamaikanerin steigt in ein Schiff nach England, wo sie ihren Mann Gilbert wiedersehen wird. Er hat ein Zimmer im Hause von Queenie gemietet, die sich bei den Nachbarn unbeliebt gemacht hat, weil sie an Schwarze vermietet. Eigentlich gehört das Haus ihrem Mann…

Ken Follet: Winter der Welt

Endlich ist sie da, die lang erwartete Fortsetzung von „Sturz der Titanen“. Auf über tausend Seiten schreibt Follet die Familiengeschichten der von Ulrichs, Fitzherberts, Leckwiths, Peshkovs/Peschkows und Dewars fort, beginnend 1933 in Berlin. Wieder springt er von Schauplatz zu Schauplatz, von Land zu Land. Anfangs wird jedem Land ein komplettes Kapitel gewidmet, was mich überraschend…

Stefanie Zweig: Heimkehr in die Rothschildallee

Die Erinnerung kann wunderschön sein, aber auch so grausam … Erinnerung ist das Hauptthema des Romans „Heimkehr in die Rothschildallee“. Oktober 1941: Einem Teil der Familie Sternberg ist die Flucht aus Deutschland gelungen, nach Holland, Palästina und Südafrika. Die Zurückgebliebenen werden nun wie Vieh zur Großmarkthalle getrieben. Victoria, an der Hand Sohn Salo, begleitet von…

Jussi Adler-Olsen: Das Alphabethaus

Zwei britische Kampfpiloten, enge Freunde seit der Kindheit, stürzen 1944 während einer Aufklärungsmission über Deutschland ab. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern gelingt es ihnen, sich in einem Lazarettzug unter die Verletzten zu mischen und eine falsche Identität anzunehmen. So wird aus Bryan Young Arno von der Leyen und aus James Teasdale Gerhart Peuckert –…

Nonna Bannister: Das geheime Tagebuch der Nonna Lisowskaja

Nonna Lisowskaja stammt aus einer wohlhabenden russischen Familie. Der Großvater war Kosake, der Vater Großgrundbesitzer mit großen Häusern an vielen verschiedenen Orten. Nach seinem Tod muss Nonnas Großmutter ihre Kinder jedoch alleine großziehen. Nonnas Mutter heiratet einen aus Polen stammenden Dolmetscher. Sie führen das Leben wohlhabender Menschen, auch wenn sie die zunehmenden Repressionen in der…